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Brianna

Lowlander

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1

15.12.2004, 23:41

Kreative Phase

Habe gerade einen Fantasy Roman verschlungen, irgendwie wurde meine Fantasie dadurch angeregt...


"Ein Pferd brach durch das Unterholz, sein weisses Fell schimmerte silbern im Licht des riesigen Mondes der hoch über dem weiten Land hing/stand (?).
Was das Pferd aufgeschreckt hatte vermochte ich nicht zu sagen, es musste zu der riesigen Herde Wildpferde gehören, die seit alter Zeit dieses riesige Waldstück bevölkerten.
Fast wie ein silberner Blitz flog es in vollem Galopp an meinem Versteck vorbei.
Die Mähne glänzte im Licht, ich war fasziniert und besorgt zugleich, fasziniert durch die Wildheit und urtümliche Schönheit des Pferdes und besorgt wegen der Angst, die dieses stolze Wesen erfasst hatte.

Als ein schauriges Heulen erklang, wurde mir klar warum das Pferd so verängstigt war: Wölfe.
Noch nie hatte ich von Wölfen in diesem Wald gehört, es hiess, er sei zu rein für diese Kreaturen.
Nun musste ich mir allerdings Sorgen um mich selbst machen: wenn die Wölfe das Pferd verfolgen, würden sie unweigerlich an meinem Versteck vorbeilaufen.
Würden sie meine Witterung aufnehmen, oder würden sie unbeirrt weiter dem Pferd hinterherjagen?
Ich konnte mein Versteck unmöglich verlassen, das Heulen war schon sehr nah, jeden Moment konnten die Wölfe durch das Unterholz brechen.
Jede meiner Bewegungen würde ihre Aufmerksamkeit sofort auf mich ziehen.
das Beste war, sich absolut ruhig zu verhalten & zu hoffen, dass sie mich in ihrer Raserei nicht bemerken würden.
Und wenn doch?
Nun, ich hatte immer noch meinen Speer griffbereit neben mir liegen...
blieb nur noch zu hoffen, dass nur ein paar vereinzelte Wölfe waren, und kein ganzes Rudel...
Schon hörte ich das Geräusch brechender Äste im Unterholz und der erste Wolf brach durch das Gestrüpp.
Bei Gott- es war ein riesiges Tier mit gelben Augen und struppig grauem Fell was da auf mich zu kam.
Speichel tropfte von seinen Lefzen, sein Maul zum wilden Knurren verzogen.
Er jagte an mir vorbei.
Drei weitere Tiere tauchten auf, auch sie nahmen keinerlei Kenntnis von mir.
Fast hatte ich das Gefühl, es würde kein Ende nehmen, immer mehr Wölfe stürmten durchs Gestrüpp, doch als ich das zwanzigste Tier gezählt hatte, blieb es ruhig.
Und ich war immer noch unbemerkt.
Sollte ich dem Pferd nun danken?
Ein wenig bedauerte ich den Verlust dieses schönen Tieres, aber ich konnte ersteinmal aufatmen......"

Um Kritik wird gebeten, Rechtschreibfehler und verdreht worte ignorieren:)

Ist nur so ne kleine Spinnerei, wer weiß ob ich überhaupt weiterkomme, aber unsere geehrte Frau Gabaldon hat auch mal so angefangen....

2

17.12.2004, 09:54

Oh, mann ...spannend.
Erzähl mal mehr.;)


Gruss, Maisri


Unverhofft kommt oft :-)

3

20.12.2004, 18:23

Hey, findet dat sonst keiner gut ausser mir?????
Wasn los????


Gruss, Maisri


Unverhofft kommt oft :-)

4

20.12.2004, 20:53

Doch, aber ich bin i.M. gefrustet, weil mit meinem Puterchrash auch "mein Roman" futsch ist ... d.h., cih hab nur noch den Teil, mit dem alles anfing (1751), aber die Kapitel zur Vorzeit, zum Mittelalter und zu heute sind futsch ...:(

Islander
hell no win forrid thatll no luk forrid
http://northernisles.schottlandportal.de
Islander

5

21.12.2004, 08:10

Dat ist natürlich ausserordentliche Sch.....


Gruss, Maisri


Unverhofft kommt oft :-)

6

21.12.2004, 11:57

hallo?? wo bleibt die fortsetzung??? ;) gefällt mir echt gut!!

Was man sich nicht erfliegen kann, muss man sich erhinken.
Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.

7

27.12.2004, 19:56

Zitat

weil mit meinem Puterchrash auch "mein Roman" futsch ist


Au Backe ... fühle mit Dir:(


Jörg

Fotografie von Jörg Müller

www.photojoe.de

8

28.12.2004, 01:55

... tja ... Kismet ...;)

Das ist der ganze Rest, der übrig geblieben ist ...
http://homepages.compuserve.de/WFKSchlick/roman/roman001.htm

Die Episoden 1, 2 und 4 sind futsch ... aber irgendwer hat ein Papierexemplar ... nur wer???:D

Islander
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9

13.01.2005, 23:55

hah, also wenn ich in dem Tempo weitermache, seh ich schwarz....
ok, ich hab schon etwas mehr, aber mir fehlen irgendwie noch die Zusammenhänge...

Brianna

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10

14.01.2005, 00:24

...
Die Nacht war wieder still, ich war allein mit meinen Gedanken. Bis zum Morgengrauen musste ich noch in meinem Versteck ausharren, dann würde ich mich auf den Rückweg zu unserem Lager machen können.
Diese Nacht allein nebem diesem waldstück, war nur eine weitere Prüfung auf dem weg, der noch vor mir lag.
Würde ich es schaffen, die Nacht allein hier auszuharren, ohne Schaf, ohne Bewegung, ohne Gesellschaft?
Wenn ja, war ich wieder einen Schritt weiter und bis jetzt hatte ich mich ganz gut geschlagen. Verglichen mit den anderen, war dies wahrlich eine der leichteren Prüfungen, aber auch diese war wichtig, wichtig für das Leben eineer Kriegerin, die ich mal werden sollte...

Stunden saß ich noch da, ohne mich zu rühren und unablässig beobachtete ich meine Umgebung. Meine Beine waren schon taub, was sehnte ich mich nach Bewegung.
Der Mond wanderte langsam weiter, die ersten Sterne verblassten und das Firmament wurde heller. Hinter mir im wald begannen die ersten Vögel leise zu singen.
Als der Morgen endlich dämmerte, machte ich mich auf den Weg.

"Hier- ich hab was für dich", rief Keane mir zu, als ich zu den Kriegern zurückkehrte die auf mich gewartet hatten.
In seinen Händen hielt er die Zügel von einem wunderschönen, weissen Pferd; das Pferd, welches ich heute Nacht bei seiner Flucht vor den Wölfen beobachtet hatte.
"Wenn du es zähmen kannst, gehört es Dir! Wir haben es eben vor einem Rudel von Wölfen gerettet."
Keane deutete hinter sich, wo ein paar leblose Wölfe lagen.
Als er meinen fragenden Blick sah, sagte er, "Nein, wir haben nicht alle erwischt. der Rest des Rudels ist in richtung Berge geflohen."
Ich schob die Erzählung von meiner Nacht auf, erst wollte ich mich um das Pferd kümmern.
"Ich werde es zähmen", sagte ich mit fester stimme zu Keane, "ich nenne es Mondlicht, [k]solas na gealai[/k] , ich habe es heute Nacht schon gesehen!"
Langsam näherte ich mich dem Pferd, das unruhig an Keane ′ s Halfter hin- und hertänzelte. Vorsichtig schob ich mich dichter heran und hielt meine Hand hin, wobei ich beruhigende Worte murmelte.
und tatsächlich, [k]Solas[/k] fing an, meine Hand zu beschnuppern und stand so still, dass ich es wagte, ihm über dem Nasenrücken zu streichen.
Tatsächlich, er liess es geschehen.
"Lass ihn los", forderte ich Keane auf. "Wenn Du meinst, Mädel..."
Ich liess meine Hand über [k]Solas[/k] Hals gleiten und tätschelte vorsichtig über seinen Rücken.
Immer noch beruhigende Worte flüsternd, schwang ich mich schnell auf seinen Rücken.
er erschrak ein wenig, blieb aber ruhig stehen.
Als ich sah, wie Keane mit offenem Mund da stand und zu mir hinaufstarrte, musste ich lachen.
er war mir wirklich ein guter Freund geworden, doch noch immer sah er mich als das kleine, unreife Mädchen an, das ich gewesen war.
Ihn nun so verblüfft zu sehen war herrlich. es verschaffte mir Genugtuung, ihn endlich einmal beeindruckt zu haben.
......

11

14.01.2005, 11:16

:up::up::up::up::up:


Gruss, Maisri


Unverhofft kommt oft :-)

12

15.01.2005, 21:31

schöööön, bitte bitte weitermachen!!! ;)

Was man sich nicht erfliegen kann, muss man sich erhinken.
Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.

13

15.01.2005, 23:19

Auf diese Fortsetzung freue ich mich auch schon. Soll das Pferd eine Schlüsselrolle spielen?
Marsali<br />Am Ende bereut man nicht das was man getan hat, sondern das was man nicht getan hat!

14

16.01.2005, 17:21

@Marsali
hmm, Schlüsselrolle... denke nicht, aber schon sowas wie ne begleitende Rolle. Ich weiss es eigentlich selber noch nicht so wirkli:)
Brianna

15

16.01.2005, 17:54

Ein weißes Pferd im Mondlicht.........das erinnert mich an ein Buch das ich vor vielen jahren mal gelesen habe, war "Der Mondschimmel".

Darin geht es um Germanische Sagengeschichten, Wieland den Schmied usw. und die beziehung eines blinden Mädchens zum Mondschimmel.
Dazu fällt mir noch ein Reim ein, der in dem Buch eine große Rolle spielte:
"Wer den Mondschimmel sieht im Mondenlicht, der erlebt die nächste Sonnenwende nicht"

Mach mit deiner geschichte so weiter wie bisher, kommt gut:up:
Marsali<br />Am Ende bereut man nicht das was man getan hat, sondern das was man nicht getan hat!

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16

31.01.2005, 22:27

..." Mit einem leichten Tritt gab ich dem pferd zu verstehen, dass es losgehen konnte.
"Bis später dann", rief ich Keane zu und trabte los.
Eigentlich durfte ich mich ohne Erlaubnis gar nicht von meiner Gruppe entfernen, aber ich dachte mir, mein erstes eigenes Pferd wäre wohl ein Grund für eine Ausnahme.
Und es war himmlisch! Wir galoppierten über die Wiesen, es kam mir vor, als würden wir nur so dahin fliegen.
[k]Solas[/k] war wirklich ein Traum, er reagierte auf die kleinste meiner Bewegungen.
Mein Pferd, mein eigenes Pferd! Schon als kleines Mädchen hatte ich davon geträumt, doch meine Familie war nicht wohlhabend genug. Nur die reichen Familien, die Krieger und die Barden hatten Pferde, wir Bauern, Fischer und einfache Handwerker mussten uns eben auf unsere Füße verlassen.
Und doch kam es mir schon als kleines Mädchen so vor, als könne ich gut mit Pferden umgehen.
Wenn sich die seltene Gelegenheit ergab, ein Pferd aus nächster Nähe zu betrachten, war ich sofort dabei. Wenn die anderen noch ehrfürchtig staunend davor standen, hatte ich schon begonnen, das pferd zu streicheln, oder es zu füttern. Ich ließ keine Gelegenheit aus.
selbst den störrischsten Tieren, mit denen selbst ihre Besitzer Problem hatten, konnte ich mich einfach so nähern. es schien, als wüssten sie, dass sie mir vertrauen können.

Brianna

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17

31.01.2005, 22:36

Nur falls sich irgendwer wundert, dass Kayne, jetzt Keane heisst: Im gälischen gibts ja an sich kein Y.
:D

Brianna

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18

31.01.2005, 23:02

"... Ich war bestimmt eine Viertelstunde einfach so geradeaus geritten, aber dann war es besser umzukehren.
Keane und die anderen waren wahrscheinlich schon nicht ganz so gut auf mich zu sprechen, weil ich einfach so losgeritten war, beeser, ich machte mich auf den Rückweg, bevor sie ganz die geduld mit mir verloren.
Also drehte ich [k]Solas[/k] und ritt zurück.
Keane erwartete mich mit finsterem Blick, er war allein. "Iseabal! Was sollte das? Du weisst doch genau, dass Du nicht einfach so losreiten kannst. Immer muss ich auf dich aufpassen! Wie du siehst, sind die anderen schon weg, sie hatten keine Lust auf dich freches Ding zu warten!"
er schien wirklich böse zu sein, sonst nante er mich immer nur Isea, oder [k]Cailín[/k], Mädchen.
Zerknirscht stieg ich von [k]Solas[/k] Rücken, es tat mir wirklich leid, auch wenn ich den kleinen ausflug genossen hatte. Ich fühlte mich wirklich unwohl und spürte, wie ich rot anlief, wie immer, wenn ich einen Fehler gemacht hatte.
"Es tut mir wirklich leid Keane", sagte ich kleinlaut.
"es wird wirklich, wirklich nie wieder vorkommen, aber, verstehst du, es war doch nur... nur das Pferd...". Nun geriet ich auch noch ins Stammeln, doch zu meiner Überraschung, hatte sein Gesicht sich schon wieder aufgehellt und er fing schallend an zu lachen.
"Hab ich dich wieder erwischt, Isea. Kaum guckt man dich einmal finster an, schon kriegst du keinen vernünftigen Satz mehr heraus. Die anderen sind nur schon vorgeritten, wiel sie eine Spu entdeckt haben, scheinbar gibt es heute abend einen leckeren Hirschbraten.
Nun komm schon [k]Caiín[/k], lass uns hinterher reiten!"
Schnell saß er auf Merlin, seiném Pferd, auf und ritt los.

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