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Roby

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21

01.02.2016, 21:13

Sicher bin ich an den genauen Positionen interessiert... das spart mühseliges suchen...
Kannst Du mir gerne per PN zukommen lassen. Danke! :)
Gehe ich Recht in der Annahme, daß die eingezeichneten Bergwerke alle weiter in England (von der Grenze aus gesehen) liegen?

Viele Grüße
Roby

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22

20.04.2016, 21:12

Der Vollständigkeit halber...
Bis vor wenigen Jahren gab es noch ein anderes Besucherbergwerk: Die "Birkhill Clay Mine" bei Bo’ness.
http://www.falkirkcommunitytrust.org/abo…le.aspx?aid=189
Kennt das zufällig jemand? :whistling:

Glück auf!
Roby

scotgeost

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23

29.04.2016, 22:30

Bin gerade bei der Tourenplanung. Die beginnt etwa parallel der Kanalküste. Erstes Ziel: Woking Gardens, westl v. London. In NW-Cornwall will ich in die Geevor Mine bei Pendeen.

Roby

Geiziger Schotte

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24

29.06.2016, 21:56

So... nachdem der Urlaub größtenteils "verarbeitet" ist, finde ich langsam Zeit etwas zum Thema zu sagen.

Natürlich wurde in Wanlockhead das Bergbaumuseum, zu dem auch die "Lochnell Mine", die "Miners Cottages" und die "Miners Library" gehört, besucht.

Das Museum ist nett gemacht und bietet reichlich Infos zum Bergbau in der Umgebung... den "Leadhills". Die Befahrung der "Lochnell Mine" dauert ca. 30min. Dabei befährt man die 150m lange Strecke, die im standfesten Gestein einem Galenitführenden (Blei) Quarzgang entlang getrieben wurde. Die Erklärungen reichen über die Abbaumethoden, den Arbeitsbedingungen bis hin zur Verwendung des Erzes. Bei einem Hochbruch kann man den erzführenden Quarzgang sehen und an einer Stelle befindet sich noch ein originales Geleucht (Kerzenstummel) am Stoß (der Wand). Kurz vor der Ausfahrt kann man mit den Fingern über ein metallisch glänzendes Gangstück im Stoß streichen... es soll Glück bringen. ;)
Danach wird man an der ehemaligen Kirche vorbei (die man derzeit für 60.000 Pfund kaufen kann) zum "Miners Cottages" geführt, wo in 3 Räumen die Lebensbedingungen der Bergleute aus den Jahren 1750, 1850 und 1910 eindrucksvoll gezeigt und erklärt werden. Ebenfalls ca. 30min. Im Außengelände befinden sich noch ein paar (sehr mitgenommene) Förderwägen und Reste einer dampfbetriebenen Pumpe.
Wie scotgeost schon schrieb, kann man diese Grube nicht mit vielen anderen Besucherbergwerken vergleichen, aber ein Besuch von Museum, Bergwerk und "Miners Cottages" lohnt auf jedem Fall. :up:
Für den Besuch der "Miners Library" reichte leider die Zeit nicht.


Mir ist nun auch klar, warum das ehemalige Besucherbergwerk "Birkhill Clay Mine" bei Bo’ness dicht gemacht wurde... für Autofahrer ist es völlig unerreichbar und liegt mitten in der Pampa.

Anderes Bergbauliches, das nicht besucht wurde:
Einen Bergbaulehrpfad gibt es bei "Bridge of Allan" in der Nähe von Stirling. Dort wurde mal Kupfer abgebaut.
http://www.instirling.com/walks/minemap.htm

In Tyndrum hängt im "Green Welly Shop" eine sehr detaillierte Karte aus der Umgebung mit eingezeichneten Gruben. Nebenan stehen in der Einfahrt zum "Tyndrum Inn" 2 Förderwägen, die auf den einstigen Abbau in der Gegend hinweisen.

Glück auf!
Roby
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  • Mundloch.jpg
  • Streckenverlauf_1.jpg
  • Streckenverlauf_2.jpg
  • Bleierz... daran reiben soll Glück bringen.jpg
  • Miners Cottages.jpg

scotgeost

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25

05.07.2016, 22:45

Nur mal kurz: konnte einige ältere Bergbaugebiete in SCO (Raasay, Strontian) und auch noch mal in England besuchen und habe erstaunlich gute Funde machen können. Auch Gold gewaschen NW Helmsdale habe ich. Erfolgreich ! Die nächste SCO-Reise ist somit finanziell abgesichert :D
Mehr dann später nach Fotoaufarbeitung.

26

06.07.2016, 07:29

konnte einige ältere Bergbaugebiete in SCO (Raasay, Strontian) und auch noch mal in England besuchen und habe erstaunlich gute Funde machen können.

Ich habe jetzt mal ne blöde Frage: was findet man dort? Steine, Erze oder Bergbaurelikte? Oder ein bisschen was von allem? (Ist eine ernstgemeinte Frage, ich weiß es einfach nicht)

scotgeost

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27

06.07.2016, 20:19

Hallo Rose. Von Allem was. Da ich in erster Linie an Gesteinsproben bzw. Gangstücken interessiert bin, natürlich Wert gelegt auf diese. Allerdings, wenn mir auf der Halde eine schöne kleine Mineralstufe mit guter Kristallausbildung begegnet, lasse ich sie natürlich nicht liegen. So in Strontian Zinkblende (Sphalerit) in gelblichbraunen Kristallen von mehreren Millimeter Größe und auf Raasay (limonitische Fe-Erze wahrscheinlich unterjurassischen Alters) schöne Muschel-Abdrücke. Auf NE-Arran auf der Halde nur derbes Material (Baryt-Abbau). An Bergbaugebäuden war nicht mehr viel, teilweise nur Ruinenreste, zu sehen. Am besten erhalten immer noch das Grubengebäude der Mine I auf Raasay.
Fotos werde ich später, wenn ich alles sortiert habe, einstellen. Die Mineralstufen werde ich hier erst mal fotographieren.
Weiterhin habe ich Gold gewaschen bei Helmsdal (NE-SCO) und fand bei fünfstündiger Wascherei im Torfwasser auch einige Flitterchen. Das Größte immerhin ca. gut 2 mm Durchmesser.
Mitgenommen habe ich mir von den Halden vor allem interessante Gangstücke mit Vererzung bzw Baryt-Breccie von Arran.
Besser erhalten sind m.E. die Berggebäude in den Pennines und Yorkshir Dales NP. Dort fand ich auf einer Halde sehr schön kristallisiertes Material (Sphalerit, Quarz (kurzprismatisch, fast nur die Pyramidenflächen ausgebildet) und Siderit.

Roby

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28

06.07.2016, 22:14

Auch Gold gewaschen NW Helmsdale habe ich. Erfolgreich ! Die nächste SCO-Reise ist somit finanziell abgesichert :D
@ scotgeost
Du hättest bei Wanlockhead waschen sollen... dort wurde vor einem Jahr ein Nugget für 10.000 Pfund gefunden...
http://www.bbc.com/news/business-33020195
Das hätte gleich für mehrere Reisen nach Schottland gereicht. :D

Glück auf!
Roby

29

07.07.2016, 14:23

Danke für die Erläuterung. :up:

lanzelot72

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30

07.07.2016, 17:51

... Du hättest bei Wanlockhead waschen sollen... dort wurde vor einem Jahr ein Nugget für 10.000 Pfund gefunden...
http://www.bbc.com/news/business-33020195
Das hätte gleich für mehrere Reisen nach Schottland gereicht. :D

Ohhhhh ... NOCH ein Grund, nochmal dorthin zu fahren! 8o
Cool !!!

Danke & Griaßle !
Meine Beiträge sind das Produkt aus völlig zufälligen persönlichen Einzelerfahrungen und einem sehr pragmatischen Weltbild ! :rolleyes:

Meine Wanderungen im Web: www.hikker.eu

scotgeost

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31

07.07.2016, 20:16

Das Goldnugget von Wanlockhead ist wirklich eine Sensation für dieses Fundgebiet. Der Wert des Nuggets, der auf ca. 10.000 GBP geschätzt wird, ist natürlich ein reiner Sammlerwert. Der Goldpreis liegt z.Zt bei ca. 40,- €/Gramm. Das wären bei 18 g Nuggetgold ca. 720,- €. Angenommen ein Umtauschkurs von 1 : 1,3 hätte das Nugget ca. 13.000 € wert. Das ist ca. das 18-fache des Feingoldpreises. Seifen- oder Berggold ist nie ganz rein. Da sind natürlicherseits immer geringe Anteile anderer Elemente enthalten und das Gold mus raffiniert werden, um es als 999.9er auf den Markt zu bringen. Diese Spurenelemente sind spezifisch für den Fundort und man kann heute mit der Analysentechnik genau nachverfolgen, wo das Gold gefördert wurde, aus dem ein antikes Teil hergestellt wurde. Funktioniert natürlich nicht, wenn schon mal mit Gold aus anderen Fundgebieten verschmolzen.
Auf dem Sammlermarkt kenne ich Preise für Goldnuggets aus Fundgebieten, die sehr häufig Nuggets liefern. Die liegen dann im Preis so etwa beim 3- 4-fachen des Feingoldpreises. Sehr hoch wird Berggold bewertet, also Gold im Originalgestein eingewachsen, dazu noch frei auskristallisiert in Hohlräumen (z.B. Eagels nest mine, USA)
Übrigens, als ich vom Goldwaschen zurück war, wir dort übernachtet hatten und uns wieder auf die Reise machen wollten, hatte ich noch ein unheimliches Super-Glückserlebnis. Kaum zu glauben, aber es war so. Davon aber später.

scotgeost

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32

09.07.2016, 19:56

So, nun zu dem Super-Glückserlebnis. Als ich dann vor der Abfahrt wieder im Auto saß, fiel mir ein glitzerndes Stückchen auf dem Beifahrersitz auf. Auf den ersten blick sah es aus wie diese kleinen Glaswürfelchen, welche beim Zerspringen einer Autofrontscheibe entstehen und von denen man gelegentlich am Straßenrand Häufchen liegen sieht. Ich setzte meine Brille auf, nahm es in die Finger und traute meinen Augen nicht. Es war ein 1-karätiger Diamant in der Rohform. Ein Freudenausruf ("Das darf doch nicht wahr sein !") schreckte meine Gutste auf, die draußen noch etwas zu tun hatte. Wie kam das. Ich rekonstruierte. Es war der Diamant aus meiner Sammlung, den ich seit über einem Jahr vermisste. Ich hatte ihn in einem kleinen Folientütchen und irgendwann mal zu einem Vortrag an der Schule meiner Enkelinnen mitgenommen. Da muß er aus dem Tütchen rausgefallen sein und lag die ganze Zeit in irgendeiner Ritze in meiner Umhängetasche. Er hatte inzwischen schon unfreiwillig und ohne mein Wissen einige Flugreisen in warme Regionen mitgemacht und jeden Durchcheck am Flughafen überstanden. Meine Tasche war kurz vorher kopfüber auf den Sitz gefallen und dabei muß er aus seinem Versteck herausgefallen sein und lag nun als kleines Glitzerdings auf dem Sitz. Nun bleibt er aber in sicherer Verwahrung zu Hause. Das isser ! Herkunft ist Sierra Beola, Argentinien und nicht Helmsdale in Schottland.
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  • Diamant, 1 ct, Sierra Beola, Argent..JPG

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33

27.07.2016, 21:11

Will mal kurz über die besuchten alten Minen berichten. Los ging es mit den Baryt-Minen im Glen Sannox/I.Arran. Außer derbem Baryt und optisch interessanten Bary-Breccien war nicht viel zu finden. Das Stolenmundloch war Gehölzüberwuchert und ich sah keine Veranlassung, da ohne Geleucht reinzukrauchen. Zumal kaum frei kristallisierte Baryte zu erwarten waren. Sonst wäre auf den Halden Spuren davon zu finden.
Nächster nennenwerter Fundort waren die Abbaue von Strontian (östl. Ardnamurchan). Dieser Besuch ergab sich, weil die beabsichtigte Fähre von Malleig nach Lochboisdale erst abends fuhr und wir somit Zeit hatten. Es konnten erstaunlich gut erhaltene stücke mit kleinen Hohlräumen voller gut erhaltener Kristalle von Zinkblende und einem hellen, durchsichtigem Mineral (möglicherweise Strontianit ?) geborgen werden. Auf dem Gelände der Mine wird zwar noch gearbeitet, aber es scheint, keine Erzabbau, sondern nur etwas Materialgewinnung steinbruchartig. Anschließend habe ich noch einen Abstecher zu unserer Userin ranuncula in Salen gemacht, traf sie aber nicht an. Nur ein Handwerker, mit dem ich mich unterhielt, werkelte an der Fassade. Am Vortag bin ich dort schon einmal langgefahren, ohne zu wissen, daß sie genau dort wohnt, wo wir uns mit dem Auto an einem Feuerwehrauto in Aktion vorbeischleichen mußten. Ich hatte gedacht, sie wohnt in Acharacle. Erst ein Verkäufer des dortigen Shops gab mit ihre richtige Adresse. Inzwischen habe ich mit ihr telefoniert und es scheint glimpflich ausgegangen zu sein. Rebell war auch schon da, erzählte sie mir.
Weiterhin war auf der Rückfahrt von Tarbert(Lewis) nach Uig ein Besuch der Minen auf Raasay vorgesehen. Berggebäude sind nur noch mäßig erhaltene Reste vorhanden. Es handelt sich um sedimentäre Fe-Erze des Jura. Auch von den Halden war nur noch ein schäbiger Rest vorhanden, aber genug, um recht gut erhalten Fossilien zu finden.
zuletzt in SCO noch Goldwaschen bei Kildonan(NW Helmsdale). Hatte es schon oben kurz erwähnt. Ich hätte egrn noch einen tag drangehangen, aber das Wetter war zu unbeständig und ich befürchtete, daß sich meine Frau zu sehr langweilt. Jedenfalls war ich im Grunde genommen in Anbetracht meiner bescheidenen Ausrüstung mit der Ausbeute von 5 h Arbeit zufrieden.
Ein weiterer Fundort liegt zwar nicht in Schottland, aber ich mache hier keine prinzipielle Trennung. Das war das große Bergbaugebiet um Nenthead in den Northern Pennines/Northumberland. Die Reste der Bergbauanlagen wurden freigelegt und zugänglich gemacht. Auf dem umfangreichen Haldengelände waren erstaunlich gute Funde möglich.
Zuguterletzt bei einem stillgelegten Steinbruch in Mittelengland an Begrenzungsbrocken der Zufahrtstraße noch recht guten Fluorit in hellvioletten Kristallen von bis zu ca. 1cm Kantenlänge.
hier mal ein paar Beispielfotos.
1. Zinkblende mit farblosen Kristallen (?), Strontian
2. Fossil (Bivalve ?), Raasay, 2.Mine
3. Goldflitterchen, ca. 3 mm, Kildonan Burn b. Helmsdale


4. u. 5. Zinkblende und Quarzkristalle mit Siderit, Nenthead
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  • P1130065.JPG
  • P1130062.JPG
  • P1120806.JPG
  • P1130067.JPG
  • P1130071.JPG

Roby

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18.08.2017, 21:42

Nach weiteren Reisen nach Schottland gibt es mal ein Update / Zusammenfassung...

Bridge of Allan:
Zum Kupferbergwerk führt ein ausgeschilderter Pfad. Das Mundloch kann von außen besichtigt werden.

Bo`ness:
"Birkhill Clay Mine". (Ein ehemaliges Besucherbergwerk)

Coatbridge:
"Summerlee Museum of Scotish Industrial Life" (Im Museum ist eine Dampf-Fördermaschine und anderes Equipment zu sehen. Im Außenbereich gibt es einen speziellen Bergbaubereich und die Möglichkeit einen Schaustollen zu befahren.)

Dysart:
Förderturm der "Frances Colliery".

Newtongrange:
"National Mining Museum". (Sehr sehenswert und es werden verschiedene Touren angeboten. Seit diesem Jahr kann man auch den Förderturm besteigen)

Prestongrange:
"Industrial Heritage Museum". (Neben dem Förderturm sind noch andere interessante Dinge zu sehen)

Tyndrum:
2 Förderwägen zwischen Tankstelle und Visitor Center, die vom einstigen Bergbau in dieser Gegend zeugen.

Wanlockhead:
"Lochnell Mine" mit Museum, Haldenlandschaft. (Einziges Besucherbergwerk Schottlands)


Glück auf!
Roby

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01.09.2017, 21:24

Erwähnenswert auch die Chromit-Abbaue auf Unst (Shetlands). Es existieren noch abgelegene Ruinenreste von Berggebäuden, die wir aber nicht besuchten. Es ist das Gebiet Nikka Vord bei Haroldswick. Die Fundmöglichkeiten sind sehr gut. Wir hatten dort viel Zeit, weil wir mit unserem "Hundefänger" zusammen mit einem Briten hinter der kleinen Ansiedlung (Shop, Tanke) campierten. Die schwarzen Chromitkörner sind in Dunit eingebettet. Das ist ein grünliches sehr basisches und eisenreiches Tiefengestein, auch Peridotit genannt (als Edelstein gelbgrüner Peridot bzw. Olivin, wie aus den Lavagesteinen der Kanaren und anderswo). Daher bei der Verwitterung die bräunliche Oberfläche. Hier mal zwei Fotos.
»scotgeost« hat folgende Bilder angehängt:
  • Haroldswick. Chromitabbaue Nikka Vord.JPG
  • Haroldswick. Chromiterz Nikka Vord.JPG

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