Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: SchottlandForum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

16.01.2018, 09:04

Welche Kamera?

Hallo Schottlandfreunde

Da bei uns ja der lang ersehnte Zeitpunkt immer näher rückt macht man sich über manche Dinge gedanken.

Wo ich mir noch nicht so im Klaren bin ist, was soll ich zum Fotos machen mitnehmen. Auf der einen Seite habe ich eine DSLR von Nikon mit diversen Objektiven, da ich daheim so einiges an Makros mache, aber ich bin mir nicht sicher ob die in Schottland so "alltagstauglich" ist. Da wir doch ziemlich viel unterwegs sein werden, das Wetter ja auch sicher nicht das stabilste sein soll, somit die Kamera samt Ausrüstung auch gut verpackt sein soll, denke ich das es mit der "großen" etwas unbequem sein wird.

Meine kleine Kompakte ist nicht wirklich geeignet für Landschaftsaufnahmen, schon gar nicht wenn das Licht nicht das beste ist.

Würdet ihr eine Spiegelreflex mit dem ganzen Zubehör mitnehmen oder eher auf eine kompaktere Version zurückgreifen (eventuell eine Systemkamera)?

Will ja auch halbwegs vernünftige Fotos mit nach Hause nehmen, aber mich auch nicht über 2 Wochen ärgern weil ich immer den ganzen "Koffer" mit Kamerazeug rumschleppen muss (wenn es nicht unbedingt sein muss). ;)

Achja und noch etwas, wie sieht es mit der Kamera im Flieger aus, die Ausrüstung als Handgepäck mitnehmen?!?!

Hoffe ihr könnt mir da den einen oder anderen Tipp geben.

lg Alex

2

16.01.2018, 09:18

Ich nehme nur dann die DSLR nicht mit, wenn ich mehrtägige Wanderungen mache und meinen gesamten "Hausstand" auf dem Rücken trage. Obwohl - auch bei solchen Touren war die Vollformat-DSLR mit einem Suppenzoom schon mit.

Bei langen Wanderungen nehme ich gerne die Sony RX100 - das ist eine kleine, hosentaschentaugliche Kompakte mit einem 1-Zoll-Sensor, einem guten Objektiv, viel Weitwinkel (dafür wenig Tele), und der Möglichkeit, alles manuell einzustellen. Raw-Format kann sie auch. In einem Ziploc-Beutel ist sie wasserdicht verpackt meist in der Tasche meiner Wetterjacke unterwegs.

Bei Tagestouren ist meine DSLR immer dabei, zusammen mit einigen Objektiven, einem Stativ, diversen Filtern und Kleinkram. Ich habe einen bequemen Fotorucksack, der nicht aussieht wie ein Koffer mit Trägern dran, sondern wie ein Rucksack. In den passt zwar nicht alles rein, aber dann wähle ich vor einer Wanderung aus, was ich verwenden will.

Wasserdicht - das sollte doch kein Problem sein. Beim Wandern trage ich die Kamera selten offen am Gurt; ich habe immer Bedenken, dass ich an einem Felsen entlangschramme oder im Matsch lande... Im Rucksack verpacke ich sie bei Regenwetter in Ziploc-Beutel oder in Drybags; Langzeitbelichtungen bei Regen verkneife ich mir (und dafür kann man bei Bedarf die Kamera in eine Plastiktüte packen).

Im Flieger ist die Fotoausrüstung, mit Ausnahme des Stativs, immer im Handgepäck. Neben meinem Papierkram und meiner Zeitung ist da genug Platz.

3

16.01.2018, 18:57

Ich nehme meine DSLR auch immer mit und für seeeehr schlechtes Wetter gibt es Handy ober eine kleine Taschenkamera.
Bei den Objektiven beschränke ich mich aber auf 2, mehr braucht man eigentlich auch nicht
... for even a haggis (God bless her!) could charge down hill.
http://www.die-macwik.de - Reiseberichte und Zeltplatzbewertungen von euch für euch.



lanzelot72

Baby Highlander

  • »lanzelot72« ist männlich

Beiträge: 1 100

Wohnort: Ziemetshausen

Beruf: Kraftfahrer, Gefahrgutbeauftragter

  • Nachricht senden

4

16.01.2018, 20:08

Mal ganz unabhängig von der Bildqualität: Man kann eine DSLR auch ohne Zubehör im Ausmaß von 10+ kg einsetzen. Wer (wie borderli oder ich oder viele andere) viel und oft über weite Strecken zu Fuß unterwegs ist, der bekommt auch zwangsläufig ein Gefühl für "das, was man wirklich braucht". Notfalls muß man halt improvisieren. Statt eines Stativs reicht meistens auch ein Stein oder ein Brückengeländer.
Ich erinnere mich da z.B. lebhaft an eine Nachtaufnahme (bzw. mehrere, da Belichtungsreihe) der Falls of Tarf mit einer analogen Canon T70: Auflegen auf dem Geländer, gut festhalten und andrücken und dabei auf gar keinen Fall irgendwie bewegen, weil sonst die Hängebrücke schwankt. Und das Ganze in einem Schwarm von Midges im August! Ich muß hinterher völlig blutleer gesaugt gewesen sein, aber: Eines der Bilder ist perfekt gelungen. Die paar hundert Mückenstiche waren das wert!
Und für eine DSLR gibts ja auch recht kleine und wasserfeste (Gùrtel-) Taschen.

Griaßle !
Meine Beiträge sind das Produkt aus völlig zufälligen persönlichen Einzelerfahrungen und einem sehr pragmatischen Weltbild ! :rolleyes:

Meine Wanderungen im Web: www.hikker.eu

5

16.01.2018, 20:13

Ich finde es sogar recht spannend, wenn ich mit der DSLR und nur einem einzigen Objektiv unterwegs bin, sei es auf langer Tour, Tagestour, oder hier im heimischen Umfeld beim Spaziergang. Hat man nur 135mm Festbrennweite dabei, sieht man plötzlich auch Landschaften anders. Und für den Wanderurlaub nehme ich ein Kompromiss-Suppenzoom, das ich mir nur dafür gekauft habe. Da sind mir die "Spezialisten" zu groß und zu schwer.
Wenn ich nur mit der kleinen Sony unterwegs bin, habe ich so gut wie kein Tele. Ich vermisse es ungefähr einmal pro Tour - ansonsten fotografiere ich mit dem was ich habe.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde an eurer Stelle die DSLR mit einer kleinen Objektivauswahl mitnehmen, das Fotozeug im Handgepäck und ein Stativ (darauf würde ich ungern verzichten) ins große Gepäck packen. Wenn ihr dazu noch eine kleine hosentaschentaugliche Kompaktkamera dabei habt, kann nicht mehr viel fehlen.

6

17.01.2018, 07:09

Erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten.

Das mit einer Superzoom/Bridgekamera habe ich mir auch schon überlegt, ne gute würde da sicher auch wieder 500€+ kosten.

Objektive habe ich sowieso nur 2 für meine DSLR nur 2 Objektive, ein Kit und mein 90er Tamron das ich auch für meine Makros verwende. ;) Wobei das Kit sicher nicht das beste für schlechtes Wetter ist, da es wie die meisten Kitobjektive nicht das Lichtstärkste ist....

Die kleine Kompakte kommt sowieso mit, ist Wasserdicht und stoßfest, dafür macht sie miese Fotos :P

Werde die nächste Zeit noch ein wenig nutzen um mit der DSLR rumspielen, mal sehen was dabei rumkommt, habe bis jetzt eigentlich mit Landschaftsfotografie nix am Hut gehabt. Vielleicht überkommt es mich und ich besorge mir dann doch noch eine Superzoom...

7

17.01.2018, 09:08

Hi Alex!

Schau dir doch mal die Kameras von Panasonic an. Zum Beispiel die tz 81 oder so. Da hast du schon eine brauchbare Kamera für weniger als 500€. Auch die schon von Borderli erwähnte Sony RX100 soll super sein, ein Bekannter von mir hat die Mark III. Da es da schon die Mark IV und ich glaube auch schon ein weiteres Nachfolgemodell gibt, dürfte die auch unter 500€ liegen. Als ich mich dafür interessierte (vor gut einem Jahr) lag sie ungefähr in der Preisklasse. Ich suchte jedoch um die 300€.
Liebe Grüße, Andrea

8

17.01.2018, 15:05

Ich habe immer alles dabei wenn wir reisen, meist mit dem Wohnmobil, dann liegen vorne im Führerhaus zumeist, das 150 - 600 auf der Kamera drauf, wenn Tiere zu sehen sind muss es schnell gehen, dann habe ich daneben meist noch ein 12-24 und ein 24-70 liegen, Wasserfälle und Landschaften laufen ja nicht weg. Für Touren entscheide ich meist spontan was ich mitnehme, aber ich würde mich ärgern irgendwas nicht dabei zu haben und es womöglich dann zu brauchen, Wie Du siehst reise ich nicht mit leichtem Gepäck, meist dann auch noch 2 Stative, Steckfilter, Blitze, da wird es schon eng mit Handgepäck.
Aber ich denke das muss jeder für sich entscheiden, ich denke schon auch manchmal ein Nikon P900 würde auch ausreichen, da hat man dann auch schon fast alles abgedeckt.

Kupfi

scotgeost

Baby Highlander

  • »scotgeost« ist männlich

Beiträge: 1 293

Wohnort: Erfurt

Beruf: Techniker Chemie

  • Nachricht senden

9

17.01.2018, 21:54

Nun, bei Spiegelreflex kann ich nicht mitreden. Seit mind. zehn jahren verwende ich eine Bridgekamera. Nachdem die Erste das Zeitliche gesegnet hat (Reparatur so teuer wie eine Neue), habe ich seit etwa vier Jahren die Panasonic ZF 150 und bin damit zufrieden. Natürlich kommt die bildqualität mit den höherwertigen Spiegelreflex nicht mit, aber ich mache damit Makro- und Mikroaufnahmen und auch fast bei Nacht. Dann verwende ich ein Stativ und die Blende bleibt eben so lange offen, bis genug Licht eingefallen ist. Geht natürlich nur bei unbewegten Objekten, notfalls höchste Empfindlichkeit einstellen (ISO 3200). Wenn diese Kamera mal kaputt ist, werde ich mir wieder eine dieser Art mit großem optischen Zoom zulegen.

10

17.01.2018, 23:49

Kommt bei mir auch auf die Umstände an.

Wenn wir mit Auto unterwegs sind, habe ich alles dabei, wobei bei mir Canon zum Einsatz kommt. Aber mit Rucksack inkl. Notebook, Objektive, Festplatten usw. Stativ ist im Radkasten gut aufgehoben.
Ich habe aber immer im Fahrgastraum die Fototasche mit Spiegelreflex inkl. einem zweiten Objektiv und ein paar Filtersn An der Kamera ist dann das Zoom bis 300. Bis 600 wäre ein Wunsch. Leider im Moment nicht finanzierbar. Als zweites das Weitwinkelzoom oder eine Festbrennweite 135 mm.
HerrMann hat dann noch seine kleine Kompakt und auch ne Video und eine Bridge sind im Gepäck, kommen aber selten zum Einsatz.
Bei Motorradtouren sind meine Kamera mit dem Zoom im Tankrucksack. Für mehr ist nicht Platz. Dann bin ich Schnellfotograf, wenn mal was ist. Anhalten, Kamera raus, das Beste draus machen (wenn er denn anhält ;) ) und wieder aufsteigen und weiter. Da ist dann aber auch selten mal gezieltes Einstellen der Kamera möglich. Sieht man dann hinterher, ob es was geworden ist. Aber insgesamt ist noch immer eine nette Ausbeute dabei gewesen.
Innerhalb des Urlaubs, wenn das normale Gepäck dann in der Unterkunft ist, kommt auch schon mal das Stativ in einen Motorradkoffer mit.
Handyfotos sind bei mir Ausnahme, wenn wirklich nix anderes zur Verfügung steht. Werden manchmal auch nett, lassen sich aber hinterher nicht so aufblasen, wie es für Poster nötig ist. Éhrlich gesagt habe ich mich mit den Apps dazu auch noch nicht wirklich auseinander gesetzt.
Gruß
Ursula

Ähnliche Themen

Thema bewerten