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1

21.09.2007, 13:33

Studienarbeit Schottland

Hallo liebes Forum, ich bin im Moment daran eine Studienarbeit über Schottland (Thema: Nationalstolz der Schotten) anzufertigen.

Nachdem ich mich nun im Internet und Büchern eingelesen habe stellt sich mir die Frage was den Nationalstolz der Schotten nun wirklich ausmacht:
Die traditionelle Kleidung
Große jährliche Treffeb: The Mòd, Burns Supper, Highland Games...
Eigene Sprache Gàidhlig

Hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen!?!

  • »Jenny Murray« ist weiblich

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2

21.09.2007, 15:15

Da möchte ich einfach mal auf diese Seite verweisen:

http://www.schottlandportal.de/content/allgmTeach.asp

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http://www.schottlandportal.de

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Schottlandportal

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3

21.09.2007, 17:02

Ich denke mal, dass der Nationalstolz & Heimatliebe sich aus zwei wesentlichen Faktoren herausgebildet hat:

1. Aus der Geschichte heraus. Während England zunächst ständig von irgendjemand anderen erobert wurde (Römer, Angeln, Dänen, Sachsen und Normannen), war ja das "Interesse" der Eroberer am hohen Norden eher gering. Ich VERMUTE, dass in Schottland (Highlands) der Familien- und Clanzusammenhalt schon sehr früh und viel ausgeprägter war und sich durch die "Abgeschiedenheit" entwickeln konnte. Diese Stammesgebiete und -zugehörigkeit bildete m.E. die entscheidende Vorstufe zur "Geburtsstunde" einer Nation. In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass die schottische Nationalflagge mit dem Andreaskreuz die älteste Nationalflagge der Welt sein soll.....

2. Die Sprache. Sie hat sicherlich das "Wir-Gefühl" stark geprägt. Ist ja auch irgendwie klar. Man stelle sich das auf heute umgemünzt vor. Der gälisch sprechende Schotte fliegt nach London und sieht sich die Stadt an, versteht aber kein Wort. Wie sehr freut der sich, wenn er wieder nach hause kommt, wo er sich unterhalten kann. Geht uns ja heute nicht anders, wenn wir im Ausland sind und kein Wort verstehen. Fahr mal nach Russland. Was ist man froh, wenn man mal wieder etwas versteht und lesen kann ;)

Die anderen Dinge, wie Highland Games, Schottenrock etc. sind heute sicherlich Nationalsymbole und spielen in der Moderne sicher auch eine Rolle, aber ich persönlich würde die Wurzeln des Nationalstolzes in der Geschichte und der Sprache sehen.

Interessantes Thema......



Wie beginnt jedes schottische Kochrezept? Man leihe sich....
Wie beginnt jedes schottische Kochrezept? Man leihe sich....

4

21.09.2007, 21:41

Also, wenn Du "nach Einlesen" schon drei so tiefgreifende Punkte Wie Kleidung, Highland Games und Gälisch für eine Studienarbeit hast, hoffe ich für dich, dass Du später nicht davon leben musst. Ist wohl mehr als ein bisschen dürftig.
Sorry!

alba

Baby Highlander

  • »alba« ist weiblich

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5

22.09.2007, 00:23

Vielleicht solltest Du Dich weniger dem Klischee und mehr dem aktuellen politischen Geschehen hier zuwenden...

Der Nationalstolz ist fuer mich eher im Ausgang der letzten Wahl, waehrend des letzten Football Games (wir haben immerhin gerade Frankreich geschlagen!!! - und just btw Stuttgart) oder in der letzten Diskussion um das Flaggen mit der Saltire zu erkennen...
Sorry to burst your bubble, aber wir reden hier von einem modernen Land mit ganz modernen Problemen und Du kommst mit Schottenrock und Dudelsack daher...

Highland Games und Edinburgh Tattoo sind mehr was fuer Touristen.

Karierte Gruesse
Alba

6

22.09.2007, 15:13

Meiner Meinung nach ist das mit dem Schottenrock und Dudelsack nicht veraltet. Klar ist es ein Klische wie bei den Deutschen die Lederhosen und Sauerkraut. Um das zu sehen brauche ich gar nicht weit gehen - gerade hier in der Überschrift findet man einen Schotten mit Tracht und Dudelsack ;)

Für mich ist auch das Wichtigste der Geschichtliche Hintergrund, der Familien- und Clanzusammenhalt besteht bei den Schotten schon seit huderten von Jahren. Ebenso ist die Einwanderungsrate in Schottland sehr gering, so sind diese alt eingesessenen Clans sehr alt und vor allem groß. Ein weiteren Punkt ist die Sprache die sich über Jahrhunderte durchgesetzt hat,obwohl sie damals von den Engländern nicht akzeptiert wurde und sogar verboten war!

Burns Supper, Highlandgames und Co. gehören meiner Meinung nach nicht zum Thema Nationalstolz sondern drücken eher die Lebensfreude der Schotten aus.

Hoffe die kommst mit der Semesterarbeit voran...

Viele Grüße

Mary

7

22.09.2007, 21:23

@Alba

Da muss ich aber widersprechen. Sicher, Highland-Games und Schottenrock prägen nicht den Nationalstolz, aber Fssball- und Rugby-Spiele genauso wenig. Das sind bestenfalls nur vorübergehende Erscheinungen. Siehe Deutschland und die Fußball-WM auf der einen Seite und der völlig blödsinnigen Diskussion nach der Äußerung einiger bayrischer Politiker, die erst vor kurzem sagten, sie seien stolz Deutsche zu sein. Was vor einem Jahr chic, war ist jetzt schon wieder alles hinfällig.

Nein, ein Nationalstolz muss von etwas anderem kommen. Meine Vermutung habe ich geäußert, ob sie zutrifft weiß ich natürlich nicht.

PS (Off-topic): Ich bin übrigens auch stolz ein Deutscher zu sein. Es gibt genug Gründe dafür. Die deutsche Geschichte hat ja mehr als nur die 12 Jahre braunen Sumpf zu bieten. Sicher, vieles war schlecht, aber vieles bietet genug Anass zum stolz sein. Wichtig ist halt nur, dass man die schlechten/schrecklichen Zeiten nicht vergisst und daraus lernt......




Wie beginnt jedes schottische Kochrezept? Man leihe sich....
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8

24.09.2007, 11:18

Zitat

1. Aus der Geschichte heraus. Während England zunächst ständig von irgendjemand anderen erobert wurde (Römer, Angeln, Dänen, Sachsen und Normannen), war ja das "Interesse" der Eroberer am hohen Norden eher gering. ...

Nö - Selbst die website der nritischen Monarchie anerkennt heute, dass Schottland neben den Pikten und Skoten aus den "5 people" hervorgegangen ist: Pikten und Skoten vom Westen und Nordwesten aus siedelnd, den Britonen des Südwestens, den Angel-Sachsen des (Süd-)Ostens und den Vikings im Norden - Allesamt "Einwanderer-" oder "Eroberervölker" ... ;-)

Zitat

2. Die Sprache. Sie hat sicherlich das "Wir-Gefühl" stark geprägt. Ist ja auch irgendwie klar. Man stelle sich das auf heute umgemünzt vor. Der gälisch sprechende Schotte ...

Für mich ist da erst einmal gar nix klar. Wer it der gälisch sprechende Schotte??? Wie geht das bei einem Anteil der gälischsprechenden Bevölkerung von 1,16% an der Gesamtbevölkerung??? Diese 58700 Schotten (rechnen wir die darin enthaltenen Zuwanderer raus, nicht einmal 54500 Schotten) prägen den Nationalstolz von mehr als 5 Mio nicht der Sprache mächtigen Schotten???

Islander

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9

24.09.2007, 11:42

@islander

war ja nicht immer so, dass nur so ein geringer Anteil der Bevölkerung gälisch spricht. Das waren ja auch mal mehr ;) Deshalb denke ich, dass die Sprache auch dazu beigetragen hat.

Was ist denn der Grundbaustein einer Nation? Im Regelfall die Sprache. Und daraus erwächst dann im Laufe der Zeit - aus welchen Gründen auch immer - ein Nationalstolz.

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10

24.09.2007, 14:03

Richtig, Leonberger: Es war einmal! In der Vergangenheit sahen die Anteile sicherlich etwas anders aus, wobei man nicht vergessen sollte, dass Schottland in seinen heutigen territorialen Grenzen bis zum Aussterben des Norse am Ende des 18. Jh. mindestens dreisprachig war.

... und das nicht minder selbstbewusste "Völkchen der Eidgenossen" stellt geradezu mustergültig dar, dass man sogar mit 4 Sprachen in einem Territorium ein sehr hohes Maß an nationalem Selbstbewusstsein und "Nationalstolz" entwickeln kann.

Sprache als prägendes Element ist halt nur ein sehr vergangenheitsorientiertes Vorstellungsmuster, dass durchaus in der Lage ist, gegenteilig, d.h. desintegrierend zu wirken ... siehe den jahrzehntelangen Sprach- und Kulturkampf Flämisch vs. Wallonisch im benachbarten Belgien während des 20. Jh.

Islander

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alba

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11

24.09.2007, 17:16

Zitat


Da muss ich aber widersprechen. Sicher, Highland-Games und Schottenrock prägen nicht den Nationalstolz, aber Fssball- und Rugby-Spiele genauso wenig. Das sind bestenfalls nur vorübergehende Erscheinungen. Siehe Deutschland und die Fußball-WM auf der einen Seite und der völlig blödsinnigen Diskussion nach der Äußerung einiger bayrischer Politiker, die erst vor kurzem sagten, sie seien stolz Deutsche zu sein. Was vor einem Jahr chic, war ist jetzt schon wieder alles hinfällig.


Ich habe auch gesagt, dass er sich fuer mich da AUCH erkennbar ist. (Obwohl unsere HIBs gerade die Celts geschlagen haben!!!!!! 3:2 !!!!)
Viel wichtiger finde ich das tagespolitische Geschehen. Es gab jetzt zum Beispiel den Vorschlag mehr "Britisches Nationalbewusstsein" zu foerdern in dem jeden Tag auf oeffentlichen Gebaeuden der Union Jack gehisst wird, was hier zu hitzigen Diskussion fuehrte, da man hier eben lieber mit der Saltire flaggt...

Zitat


PS (Off-topic): Ich bin übrigens auch stolz ein Deutscher zu sein. Es gibt genug Gründe dafür. Die deutsche Geschichte hat ja mehr als nur die 12 Jahre braunen Sumpf zu bieten. Sicher, vieles war schlecht, aber vieles bietet genug Anass zum stolz sein. Wichtig ist halt nur, dass man die schlechten/schrecklichen Zeiten nicht vergisst und daraus lernt......



Hector

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12

24.09.2007, 21:08

... interessante Diskussion :D

Zitat

stellt sich mir die Frage was den Nationalstolz der Schotten nun wirklich ausmacht:


Ich denke, solche Dinge wie Highland-Games haben eher etwas mit Tradition zu tun (ähnlich den hier üblichen Schützenfesten...) ... mit Nationalstolz würde ich das nun wirklich nicht in Verbindung bringen.

Nationalstolz ist für mich ein Begriff, den man irgendwie nicht wirklich greifen kann... woran kann man den Grad der Identifikation der Bevölkerung mit "seinem" Land messen???

Ich denke, eine Antwort auf die Frage ist nur schwer zu finden... es gibt allenfalls Indikatoren, die man mehr oder weniger allgemein akzeptieren kann.


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Hector



13

24.09.2007, 21:52

Womit wir langsam zum Kern kämen. Wir brauchen ein paar Definitionen, um das ganze Gewusel aufzubrechen. Dazu mal nur ein paar Fragen.

Geht ′ s tatsächlich um Nationalstolz oder nicht vielmehr um Nationalbewusstsein oder Nationalgefühl ?

Einer Art Kulturgemeinschaft - ist Schottland eine, gar eine homogene - und an welchen Traditionen und Wertorientierungen dieser Gemeinschaft lässt sich das festmachen ?

Oder geht ′ s um die Nacio Scottorum im historisch und politischen Kontext? Staatsbildung und das wann und warum darselbst? Heutige Identifizierung mit einem (teilautonomen) staatsrechtlichen Gebilde "Schottland" oder der britischen UK-Gesamtheit ...

... und spielen dann noch Braveheart und Co, Kilt und Dudelsack eine Rolle, oder stehen da heute nicht ganz andere Dinge im Vordergrund? Ich sag ′ nur mal North Sea / North Atlantic Oil und Fischereihoheit als Ausdruck eines wirtschaftlich geprägten "freiheitsorientierten Nationalgefühls" ?



Islander

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14

25.09.2007, 02:02

Zitat

Geht ′ s tatsächlich um Nationalstolz oder nicht vielmehr um Nationalbewusstsein oder Nationalgefühl ?


...das frage ich mich ein wenig...

Beispiel Kilt:
Ich habe in etlichen B & B´s übernachtet... und wenn es wirkliche B & B´s waren und nicht etwa "getarnte"Guesthouses.... dann hab ich immer irgendwo Familienfotos gesehen ... Hochzeit... Hochzeit von Sohn/Tochter ... der ganze Familienclan... und bei solchen Fotos trugen in der Mehrzahlder Fälle, die ich gesehen habe, die Männer Kilt... ich weiss nicht recht, wie ich dieses Faktum bewerten soll... es mag ein Ausdruck von Nationalgefühl sein... vielleicht auch Nationalbewusstsein .. es mag aber auch ein Indikator für einen gewissen Natinalstolz darstellen


... oder man(n) trägt bei solchen Anlässen einfach Kilt... so wie man sich ier bei solchen Anlässen ohne Nationalstolz ne Krawatte umbindet


Hector

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15

25.09.2007, 02:28

... oder einfach dress code ... formal dress ist ′ s allemal und der örtliche Kiltverleiher war u.U. billiger als das günstigste Angebot für einen Smoking ... ;-)

... oder: Es ist eben der Kulturfaden, so wie bei uns die Krawatte zum dunklen Anzug ... :-D Menno, wieviel Spät-68iger hab ich leiden sehen, nur um an diesem Tag der Liebsten zu Gefallen oder den gesellschaftlichen Konventionen der Schwiegereltern zu genügen ... :-D :-D :-D

Aber als ich im ländlichen Schwarzwald (Lauterbach) kirchlich heiratete und alle lokalen Bräuche mitmachte / über mich ergehen ließ, hatte das sehr wohl sehr viel mit "Respekt vor lokalen Traditionen" zu tun, aber dabei war absolut nichts, was mich mit "Nationalstolz" erfüllt hätte, nur weil ich diese Traditionen anerkannte und respektierte ... ;-)

Das meinte ich mit meinem Einwurf und der Frage nach Definition und/oder Abgrenzung von Begrifflichkeiten im Umfeld ... und "Traditionspflege" im Rahmen von Hochzeitsriten hat da überhaupt nichts zu tun mit Nationalstolz, ganz einfach, weil es keine "nationale Tradition" zu diesem Aspekt gibt.

Nehmen wir für das vergangene Schottland nur mal so einen fact wie das von der britischen Gerichtsbarkeit anerkannte Zeugnisverweigerungsrecht der nach heidnisch/orkadisch-nordischem/zivilen Versprechen angetrauten Frau des Piraten John Gow (von keinem Geringeren als Daniel Defoe bezeugten Recht), das jeder (damals) gut katholisch, gälisch sprechende Pfaffe des Westens als nicht existent hätte verneinen müssen ... ;-)

Islander

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16

25.09.2007, 12:46

Na den Kilt unter Dresscode einzuordnen ähnlich wie Hemd und Krawatte geht ja wohl echt nicht - der Kilt wird doch nicht nur bei öffentlichen Veranstaltungen getragen sondern dient viel mehr auch als Identifikationsmerkmal. Der Schotte trägt den Kilt um zu zeigen das er stolz ist ein Schotte zu sein - > Nationalstolz

Zitat

... oder einfach dress code ... formal dress ist ′ s allemal und der örtliche Kiltverleiher war u.U. billiger als das günstigste Angebot für einen Smoking ...

:D :D :D

17

25.09.2007, 12:50

@Gast

Wenn Glasgow demnächst in Stuttgart spielt, werde ich mal schauen, wie viele Schottenröcke ich sehe ;);)

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18

25.09.2007, 12:57

@ Leonberger

auf dem Spielfeld sicher keine ;) aber ist es doch nicht viel mehr so das sich die einzelnen Clans mit Hilfe der Karomusters zu unterscheiden wissen und stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.
Ich spreche schließlich nicht von der Identifikation schottischer Fußballfans in Stuttgart!

19

25.09.2007, 13:45

Zitat

Hilfe der Karomusters zu unterscheiden wissen und stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr.

@Gast:
?????
Dafür hätte ich gerne mal eine (seriöse) Quelle ... 8)
Ist mir vollkommen wurscht, ob textilkundlich (Nachweis Karomuster) oder sozio-ethnographisch (Nachweis Clanstrukturen) ... nur fürs 3. Jh. v. Chr möcht ′ s bitte sein ... ;-)

Islander

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Islander

20

25.09.2007, 14:27

nennen wir es mal nicht eine "seriöse" Quelle aber Wikipedia schreibt:

Zitat

Der älteste Fund eines Stoffs mit „Karomuster“, das Falkirk sett, stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Das Muster entstand durch Verwendung der Wolle von hellen und dunklen Schafen. Dieses Muster wurde später als "the shepherd ′ s plaid" bezeichnet, jedoch lässt sich keine Verbindung mit dem heutigen Clantartan nachweisen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Kilt

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